"Raus aus den 70ern!"

Unser großes Projekt, dessen Verwirklichung wir uns im Gründungsjahr 2012 zum Ziel gesetzt hatten war das Projekt "Raus aus den 70ern!".

Damals hieß es:

"Projekt "Raus aus den 70ern!"

 

An unserer Schule unterrichten wir z. Zt. 69 Kinder, welche alle einen Förderbedarf im Bereich des Lernens haben und auf Grund ihrer Lernschwierigkeiten an der Regelschule nicht ausreichend gefördert werden konnten. Sie werden bei uns in den Klassenstufen 1 bis 10 betreut. Leider sind die finanziellen Mittel unserer Schule sehr begrenzt. Im vergangenen Jahr wurden aus dem Haushalt der Schule vier unserer acht Klassenräume mit neuen Bänken und Stühlen bestückt. Auf der anderen Seite bedeutet dies leider auch, dass die Schüler in vier Klassen noch auf Stühlen an Bänken sitzen, die aus der Gründungszeit der Schule im Jahr 1977 stammen.

Durch individuelle Förderung in kleinen Klassen versuchen wir, unsere Schüler zu einem Hauptschulabschluss nach dem 10. Schuljahr zu führen. Um hierfür ein bestmögliches Lernumfeld zu bieten, haben wir als Förderverein uns das Ziel gesetzt, unsere Schule auch vom Einrichtungsstand in die heutige Zeit der modernen Medien zu führen. Das, was an sehr vielen saarländischen Schulen mittlerweile Standard ist, ist für unsere Schüler eine nicht vorstellbare Situation. Aus diesem Grund möchten wir in Verbindung von Förderverein und Kollegium der Erich-Kästner-Schule das Projekt „Raus aus den 70ern“ starten. Dabei möchten wir unseren Schülern zeigen, wie Unterricht mit modernen Medien in zeitgemäß ausgestatteten Räumen funktionieren kann.

Leider haben unsere Schüler noch keine Erfahrungen mit interaktiven Whiteboards gemacht, obwohl gerade diese für unsere Schüler eine unvorstellbare Bereicherung wären. Interaktive Whiteboards, die an anderen Schulen mittlerweile in fast jedem Klassenraum zu finden sind, bieten den Schülern die Möglichkeit, mit neuen Medien Dinge eigenständig und handelnd zu erfahren und zu begreifen. Anders als mit einer Kreidetafel haben sie so die Möglichkeit, sich aktiv mit anderen Medien wie beispielsweise Internet oder Tafelbilder und Inhalte vergangener Stunden zu vernetzen – und das durch intuitive Hand- und Stiftbewegungen. Ein weiterer Vorteil, der an dieser Stelle exemplarisch für viele weitere Vorteile eines interaktiven Whiteboards genannt sein soll, ist die Handschrift-Erkennung mit der Rechtschreibfunktion. Es gibt immer wieder Schüler, die sich auf Grund ihrer Handschrift nicht trauen, aktiv am Unterrichtsgeschehen an der Tafel teilzunehmen – ein Großteil hat eine unbegründete Angst davor sich wegen ihrer Rechtschreibfehler vor der Klasse zu blamieren, da sie in ihren Lernständen noch nicht soweit sind, die Rechtschreibregeln der deutschen Sprache korrekt anzuwenden. Jedoch ist eine aktive Teilnahme am Unterricht gerade für die Schüler unserer Schulform extrem wichtig, da sie so Fortschritte in ihrer Entwicklung und ihrem Sozialverhalten erzielen und einer Teilhabe an der Gesellschaft näher kommen."

 

Heute können wir mit Stolz auf viele bereits verwirklichte Ziele zurückführen und die Schülerschaft der EKS weiter in die digitale Zukunft begleiten.